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25 APR

LEHRGANG MUSS LEIDER ENTFALLEN !!!

  


13 JUN

Landeskader Training

WettkampfTeam Master


27 JUN

Lehrgang

WettkampfTeam Master


18 JUL

Bayerische Meisterschaft

WettkampfTeam Kinder/Schüler


26 SEP  

Deutsche Meisterschaft

WettkampfTeam Schüler


10 OKT

 KidsEvent

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24 OKT

Deutsche Meisterschaft

WettkampfTeam Master


06 - 16 NOV

Training Erwachsene entfällt

 


2021

DojoFahrt 'Herzo meets Japan'

Karate Kids Erben

Die Nachfrage nach Selbstverteidigung steigt, doch der Kampfsport profitiert bislang wenig. Es gibt Gründe dafür – und Ausnahmen.

Von Alexander Pfaehler

In alten Karate-Filmen kann man ihn noch sehen, den legendären Schlag, mit dem man Bretter zerteilen kann. Mit der Wirklichkeit hat das wenig zu tun, versichert Nicole Wittmann, erste Vorsitzende des erst im vergangenen Herbst gegründeten Karate-Vereins Herzogenaurach. „Karate ist waffenlose Selbstverteidigung, aber auch ein Gesundheitssport", sagt sie. Es sei kein Zufall, dass in der Rückengymnastik viele Übungen aus dem Karate übernommen seien.

Die Wirbelsäule dehnen statt Steine zu zerschlagen? Vielen scheint das zu gefallen. „Karate boomt", sagt Holger Heubeck, Kampfsport-Guru und Vorstand beim JuJutsu-Verein Herzogenaurach: „Der Verband macht seit Jahren richtig gute Marketingarbeit." Auch international läuft es: Bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio werden Karateka erstmals um Goldmedaillen kämpfen können.

Der Herzogenauracher Verein hat bereits 80 Mitglieder, vor allem bei den Kursen für Kinder ist die Nachfrage hoch. Und dieses Mal hat den Boom kein Film wie „Karate Kid" in den Achtzigern ausgelöst. „Die Leute sind heute viel besser informiert, sie wissen wie gesundheitsfördernd Karate sein kann", sagt Wittmann. Dabei galt auch Karate In Deutschland einmal als Sport für Raubeine. Im Vergleich zu neueren Entwicklungen wie den Mixed Martial Arts (MMA) wirkt Karate aber harmlos. Vielleicht interessieren sich deshalb gerade Eltern und Rentner dafür.

Karate ist allerdings eher ein Einzelfall. Seit der Silvesternacht von Köln 2015/16 verzeichnen in ganz Deutschland Selbstverteidigungskurse eine erhöhte Nachfrage, der Kampfsport hat davon jedoch nicht viel. „Ich kann nicht wirklich feststellen, dass es mehr Interessenten gibt", sagt Klaus Ahlborn, Leiter des „Verbands der Wing-Tjung-Schulen" mit Zweigstellen in Herzogenaurach, Höchstadt und Forchheim. Andere Kampfsport-Lehrer aus der Region pflichten dem bei. Gefragt sind eher kurze Kurse, in denen Grundzüge der Selbstverteidigung gelehrt werden.

Alles ist Psychologie

Auch wenn der Nutzen fragwürdig ist: „Mir fällt kein Kurs ein, in dem man lernen könnte, sich gegen einen Mob wie in Köln zu verteidigen" , sagt Kampfsport-Lehrer Wolfgang Heindel (siehe Interview unten). In guten Kursen könne man maximal lernen, seine Reflexe zu verbessern und etwas selbstbewusster aufzutreten. Wobei das oft schon der Schlüssel sei: „Ein lautstarkes Nein bewirkt schon sehr viel." Dass die Wahrscheinlichkeit, Opfer zu werden, auch viel mit Psychologie zu tun habe, sei vielen nicht bewusst, meint Heindel. „Aber konkret Techniken zu üben, um einen stärkeren Aggressor niederzustrecken, das ist eher utopisch. "

Wer ernsthaft Kampfsport betreibt, kommt diesem Ziel schon näher, hat aber auch viel Aufwand. Mehrmaliges Training in der Woche ist notwendig, wenn man auch als Freizeitsportler Fortschritte erzielen will. Wer die Ansprüche nicht scheut, hat eine riesige Auswahl an Kampfsport-Arten zur Verfügung. Und die meisten haben noch dutzende Unterdisziplinen.

Das „Lexikon der Kampfkünste" zählt zum Beispiel allein 105 Karate Stile, darunter zum Beispiel Chuck Noris karate - tatsächlich entwickelt von Chuck Noris. In Herzogenaurach wird Shotokan-Karate trainiert, einer der vier großen Stile. Theoretisch kann aber jeder seinen eigenen begründen - oder gleich seinen ganz eigenen Kampfsport.

Vielleicht am krassesten ist diese Entwicklung im Wing Chun. Pardon, Wing Tsung. Nein: Wing Shun. Die chinesische Kampfkunst existiert in unzähligen Schreibweisen. Teils weil es sich um völlig andere Stilrichtungen handelt, teils weil sich die Schulen voneinander abgrenzen wollen. „Ein Unternehmer möchte natürlich Werbung für sich machen und nicht für seine Mitbewerber", sagt Klaus Ahlborn. Er sieht aber auch Vorteile: „Es gibt ein total breites Spektrum und jeder kann sich heraussuchen, was ihm am meisten zusagt. "

Keine staatliche Kontrolle

Gefallen tut die Zersplitterung im Kampfsport nicht allen. „Diese ständige Entwicklung von neuen Kampfsportarten und Untergruppierungen ist ein Unding", sagt Nicole Wittmann. Am Ende gehe es nur um Vermarktung. Da es keine staatliche Kontrolle gibt, kann jeder eine Kampfsportschule eröffnen. „Natürlich gibt es deshalb auch in dieser Branche schwarze Schafe. Aber wenn man nicht gut ist, kann sich niemand auf Dauer durchsetzen" , glaubt Heindel.

Manchmal steckt hinter der Entwicklung von neuen Kampfsportarten aber auch mehr. JuJutsu ist zum Beispiel noch eine relativ junge Disziplin, entstanden Ende der Sechziger — und trotz des japanischen Namens eine Erfindung im Auftrag des deutschen Bundesinnenministeriums. Das suchte nach einem Selbstverteidigungs-System für seine Beamten. Dafür borgte man sich Elemente aus Karate, Aikido und Judo. Noch heute dient JuJutsu als Basis für die Ausbildung von Justizbeamten — weil es sich gut in engen Räumen anwenden lässt.

Nicht zu verwechseln ist JuJutsu mit dem japanische Jiu Jitsu, obwohl es von dort einige Techniken übernommen hat. Und das wiederum ist nicht dasselbe wie Brazilian Jiu Jitsu (BJJ). Das ist die in Brasilien weiter entwickelte Bodenkampf-Variante.

Kampfsport ist international, deshalb findet so viel in privaten Schulen statt. Weil es ein Vereinssystem wie in Deutschland in anderen Ländern nicht gibt. Kampfsport ist eben auch eine Möglichkeit, Geld zu verdienen und sich selbst zu verwirklichen. Das ist im Verein, wo in der Regel ehrenamtlich gearbeitet wird» nicht möglich. „In anderen Ländern wie Frankreich ist Kampfsportlehrer ein normaler Ausbildungsberuf" , sagt Heindel.

Das schlechte Image von früher ist der Kampfsport längst los geworden — sowohl als Gesundheitssport als auch als Fitnesstraining sind Karate oder Boxen bei Breitensportlern gefragt. Mit staatlich anerkannten Lehrern könnte die alte Schmuddel-Ecke endgültig passe sein. Oder mit guter Verbands- und Marketingarbeit. Den Karateka ist das ja auch gelungen.

[Nordbayerische Nachrichten / 13 04 2017]

 


Lehrgang im Karate

Herzogenaurach – Am Samstag, 29. April, findet beim Karate Verein Herzogenaurach ein Lehrgang statt. Schahrzad Mansouri und Sigi Hartl werden als Gasttrainer die Geheimnisse rund um „Kihon – Kata – Bunkai“ an die Teilnehmer weitergeben. Ab 11 Uhr sind je Unter- und Oberstufe drei Trainingseinheiten angesetzt. Lehrgangsort ist die Sporthalle der Carl-Platz-Schule in der Edergasse 17. Der Verein hofft auf Teilnehmer aus ganz Deutschland. Der stiloffene Lehrgang ist für alle Leistungs- und Altersklassen geeignet. Ab 14 Uhr finden Kyu-Prüfungen statt. Weitere Infos sind auf der Homepage des Vereins www.karate-herzogenaurach.de einsehbar.

[Nordbayerische Nachrichten / 04 2017] 


 

Doppeltitel für Karateverein

 

Herzogenaurach — Bei den Bayerischen Karatemeisterschaften in Waldkraiburg machte vor allem Beatrix Zurawski von sich Reden. Die Wettkämpferin war die erfolgreichste Teilnehmerin ihres Teams.

 

Zunächst kämpfte sich Zurawski beim Kata Einzel durch ihren Pool und kam als Siegerin in die Finalrunde. Dort holte sie sich den zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Beim Kumite der Frauen stellte sich Zurawski in der Finalrunde als übermächtig für ihre Gegnerin heraus. Mit 7:1 Punkten holte sich die amtierende Bezirksmeisterin in dieser Disziplin auch noch den Bayerischen Meistertitel. Sonja Frötsch trat im Kumite in ihrer Altersklasse an und konnte sich im Finale den zweiten Platz sichern. Im Kata Einzel schafften Sonja Frötsch und Nadine Fürst keine Podestplätze. Anders sah es bei der Altersklasse der Jugend und Junioren aus. Beim Kata Team der Junioren stiegen Jonas Fischer, Luis Nimmrichter und Liam Ruschitzka souverän auf den dritten Platz. Im Kata Einzel der Jugend wiederholte Liam Ruschitzka dieses Kunststück noch einmal.

 

[Herzo Aktuell / 09 03 2017]


 

KARATE HERZO GANZ VORN DABEI

 

Herzogenaurach – Bei der diesjährigen Karate-Bezirksmeisterschaft in Herrieden sahnten die Karateka ordentlich ab: Sieben Gold-, vier Silber- und fünf Bronzemedaillen. Im Medaillenranking bedeutet das den zweiten Platz.

 

Bei den Kindern holten sich die Wettkampfneulinge Karol Swiac und Feres Sfar die Plätze zwei und drei im Kata Einzel. Maja Braun, Mona Hertwich und Emily Moorer errangen als Kata-Team gleich die Goldmedaille. Eine weitere sicherte sich Liam Ruschitzka in der Disziplin „Kata Einzel Jugendliche". Luis Nimmrichter kam hinter ihm auf den dritten Platz. Bei den Junioren im „Kata Einzel" zog Jonas Fischer souverän ins Finale ein. Hier traf er auf einen starken Kontrahenten, den er mit der Kata „Kanku Sho“ auf den zweiten Platz verwies. Jonas Fischer ging mit dem Bezirksmeistertitel nach Hause. Als Kata-Team kletterten Jonas Fischer, Luis Nimmrichter und Liam Ruschitzka noch einmal auf das höchste Siegertreppchen. Im Kumite der Frauen +60kg traten die Vereinskameradinnen Beatrix Zurawski und Julia von Keitz gegeneinander an und machten die beiden ersten Plätze unter sich aus. Von Keitz musste allerdings verletzungsbedingt aufgeben. Bei den Männern Ü30 musste sich Michael Cremerius in der Gewichtsklasse +80kg dem späteren Bezirksmeister unterordnen. Er erkämpfte sich die Bronzemedaille. In der Disziplin „Kata Einzel“ gab es die meisten Medaillen: Jens Wagner holte sich Gold bei den Männern. Bei den Frauen Ü30 verlor Martina Zink die erste Runde, kam aber in der nächsten auf den dritten Platz. In ihrer Altersklasse machten Sonja Frötsch (Gold), Nadine Fürst (Silber) und Julia von Keitz (Bronze) die Podestplätze untereinander aus. Beatrix Zurawski verfehlte knapp das Goldtreppchen und musste sich mit Silber zufrieden geben.

[Herzo Aktuell / 16 02 2017]

 


 

Von Null auf die Zwei

Neuer Karate Verein Herzogenaurach im Bezirk stark.

17 mittelfränkische Dojos traten bei der Bezirksmeisterschaft in Herrieden gegeneinander an. Mit dabei war auch der neue Karate Verein Herzogenaurach. insgesamt 16 Medaillen räumte das Team um Nicole Wittmann ab und war damit das zweiterfolgreichste.

Das Bild zeigt das Team der Karate-Kids mit ihren Trainern Nicole Wittmann, Michael Cremerius und den Betreuern Sonja Frötsch und Melanie Pflügner.Das Bild zeigt das Team der Karate-Kids mit ihren Trainern Nicole Wittmann, Michael Cremerius und den Betreuern Sonja Frötsch und Melanie Pflügner.Maximilian Axt, Feres Sfar und Karol Swiac waren zum ersten Mal beim Wettkampf dabei. Im Kata der ging Swiac als Poolsieger hervor, unterlag lediglich im Finalkampf und erhielt die Silbermedaille. Sfar absolvierte drei Runden, wobei er in jeder sicherer und stärker wurde. Für ihn gab es den dritten Platz. Axt verpasste die Trostrunde knapp.

Auch Maja Braun, Mona Hertwich und Emily Moorer feierten Premiere. Im Einzel konnten sie sich noch nicht durchsetzen, im Team gaben die drei Mädchen alles und erhielten für ihre Leistungen die Goldmedaille. 

Jannis Ruschitzka startete bei den Schülern im Kata. Zunächst unterlag er dem späteren Poolsieger. In der Trostrunde gab es gegen ihn ein knappes Kampfrichterurteil.

Liam Ruschitzka holte bei den Jugendlichen die Goldmedaille. Trainingskamerad Luis Nimmrichter durfte sich über einen starken dritten Platz freuen.

Bei den Junioren im Kata erhielt auch Jonas Fischer eindeutige Kampfrichterwertungen und zog souverän ins Finale ein, wo er einen starken Kontrahenten auf den zweiten Platz verwies.

Als Kata-Team stiegen Fischer Nimmrichter und Liam Ruschitzka noch einmal auf das Siegertreppchen und holten sich Gold ab.

Das Bild zeigt das Team der erwachsenen Karateka mit Trainerin/Kampfrichterin Jutta Seeberger und Betreuerin Pina Marzario.Das Bild zeigt das Team der erwachsenen Karateka mit Trainerin/Kampfrichterin Jutta Seeberger und Betreuerin Pina Marzario.Bei den Erwachsenen standen sich die Vereiinskameradinnen Beatrix Zurawski und Julia von Ketiz im Finale in der Gewichtsklasse + 60 kg im Kumite gegenüber. Noch vor Ablauf der Zeit musste von Keitz verletzungsbedingt aufgeben.

Im Kumite der Männer Ü 30 kämpften Michael Cremerius und Mark Moorer in der Gewichtsklasse + 80 kg. Der noch unerfahrene Moorer schied gegen einen wettkampferfahrenen Dan-Träger aus. Cremerius unterlag dem späteren Meister und kam auf den dritten Platz. Das Kumite-Team aus Cremerius, Moorer und Patrick Wittmann verpasste das Podest.

 

Beim Kata der Erwachsenen ging der Medaillenregen weiter: Jens Wagner überwand seine anfängliche Nervosität und kämpfte sich zum Bezirksmeistertitel.

Gleich drei Vereinskameradinnen traten bei den Frauen im Kata in ihrer Altersklasse gegeneinander an. Sonja Frötsch siegte dabei vor Nadine Fürst und Julia von Keitz.

Martina Zink sicherte sich in der Ü 30 den dritten Platz. Sie musste sich gleich in der Eingangsrunde der späteren ersten geschlagen geben.

Beatrix Zurawski unterlag nach einem zweifelhaften Kampfrichterurteil und wurde Zweite.

[Nordbayerische Nachrichten / 2017 02 04]


Zwei Pioniere des Kampfsports

Das Bild zeigt Jutta Seeberger und Michael Cremerius, der die Ehrung stellvertretend für seinen Vater Lambert Cremerius entgegennahm.Das Bild zeigt Jutta Seeberger und Michael Cremerius, der die Ehrung stellvertretend für seinen Vater Lambert Cremerius entgegennahm.Karate Verein Herzogenaurach ehrt Jutta Seeberger und Lambert Cremerius.

In einem festlichen Rahmen hat der Karate Verein zwei Ehrenmitglieder ernannt: Jutta Seeberger und Lambert Cremerius.

Jutta Seeberger steht als Pionierin für den Karate-Sport in Herzogenaurach. Seit Jahrzehnten trainiert sie Karateka in der Sportstadt. Sie war lange Zeit selbst im Leistungssport aktiv und kann auf internationale Erfolge zurückblicken. Zudem macht sich Seeberger als Landeskampfrichterin verdient und ist stellvertretende Bezirksvorsitzende in Mittelfranken.

Lambert Cremerius gründete 1994 die Karate-Abteilung im ASV Niederndorf und verhinderte damals das Ais für den Kampfsport. Fast 20 Jahre engagierte er sich als Abteilungsleiter. Bei der Ernennung war Lambert Cremerius leider verhindert, so dass sein Sohn Michael die Honorierung stellvertretend für ihn entgegennahm.

Vereinsvorsitzende Nicole Wittmann betonte: "Ohne des engagierten Einsatz von Jutta Seeberger und Lambert Cremerius hätte sich der Karatesport in Herzogenaurach niemals so optimal entwickeln können."

[Nordbayerische Nachrichten / 2017 01 17]


Braungurt-Träger vom Karate Verein Herzogenaurach legte Prüfung ab

Tobias BiedermannTobias BiedermannTobias Biedermann, Jugendbeauftragter vom Karate Verein Herzo, trägt jetzt den zweiten Braungurt im Karate Shotokan Karate. Unter den strengen Augen des langjährigen Bundesjugendtrainers Sigi Hartl legte er seine Prüfung mit Bravour ab. Hartl betonte, er habe schon lange keine so gute Braungurtprüfung mehr gesehen. Auch die Trainer von Biedermann bekamen großes Lob. Der Prüfling hatte vorher am Xmas-Seminar bei Frankfurt teilgenommen, um für seine Prüfung des letzten Schliff zu erhalten.

 

 

 

 

[Nordbayerische Nachrichten / 2016 12 20]


Neuer Verein in Herzogenaurach

Das Bild zeigt die Vorstände und Beauftragten des Karate Verein Herzo (von links): Patrick Wittmann, Nadine Fürst, Tobias Biedermann, Pina Marzario, Michael Cremerius, Nicole Wittmann, Mark Moorer, Sonja Frötsch, Beatrix Zurawski, Melanie PflügnerDas Bild zeigt die Vorstände und Beauftragten des Karate Verein Herzo (von links): Patrick Wittmann, Nadine Fürst, Tobias Biedermann, Pina Marzario, Michael Cremerius, Nicole Wittmann, Mark Moorer, Sonja Frötsch, Beatrix Zurawski, Melanie PflügnerAnfang Oktober wurde in der Sportstadt ein neuer Verein gegründet: der Karate Verein Herzogenaurach.

Bei der ersten Sitzung wählten die Gründungsmitglieder Nicole Wittmann zum ersten Vorstand, weitere Vorstände sind Michael Cremerius und Patrick Wittmann. "Herzo-Karate" mit der Stilrichtung Shotokan will ein möglichst breites Spektrum abdecken: als Gesundheits- und Breitensport, aber auch als Leistungssport und zur Selbstverteidigung soll sich der Verein etablieren. Trainingsinhalte werden neben dem Erlernen der Techniken, auch Ausdauer und Beweglichkeit, Koordination und Konzentration, richtige Atmung und Meditation sein. Das Training für Kinder, Jugendliche und Erwachsene hat bereits begonnen. Es stehen verschiedene Trainingsorte in Herzogenaurach zur Verfügung. Die genauen Trainingszeiten, das Anmeldeformular und weitere Infos können der Homepage www.karate-herzogenaurach.de entnommen werden.

[Herzo Aktuell / 2016 12 01]


Karateka kämpfen künftig alleine

Die Gründungsmitglieder des neuen Karate-Vereins (von links): Melanie Pflügner, Patrick Wittmann, Sonja Frötsch, Michael Cremerius, Nadine Fürst, Nicole Wittmann, Mark Moorer, Pina Marzario, Tobias Biedermann, Beatrix ZurawskiDie Gründungsmitglieder des neuen Karate-Vereins (von links): Melanie Pflügner, Patrick Wittmann, Sonja Frötsch, Michael Cremerius, Nadine Fürst, Nicole Wittmann, Mark Moorer, Pina Marzario, Tobias Biedermann, Beatrix Zurawski

Abteilung löst sich aus dem ASV Niederndorf und gründet einen neuen Verein.

Die Stadt Herzogenaurach hat einen neuen Sportverein, der ASV Niederndorf eine Abteilung weniger: Die Karateka starten nun unter dem Namen Karate Verein Herzogenaurach neu durch.

Offenkundig stimmte die Chemie nicht mehr zwischen dem Vorortverein und den Aktiven der fernöstlichen Kampfsportart, wie ein ASV-Funktionär den Nordbayerischen Nachrichten mitteilte. Die Vorsitzende des neuen Vereins will aber keine schmutzige Wäsche waschen. Nicole Wittmann: "Ich wollte in diesem Verein nicht mehr Abteilungsleiterin sein, das war eine persönliche Entscheidung. Es fand sich auch kein anderer - und wir sollten weiterhin diesen schönen Sport in unserer netten Gruppe ausüben. Da haben wir eben einen neuen Verein gegründet."

Der habe bereits zahlreiche Anmeldungen (die ASV-Abteilung, die es seit Mitte der 1990er Jahre gab, bestand aus rund 60 Mitgliedern) und müsse die üblichen Startschwierigkeiten in Kauf nehmen: So sei man zum Training auf Fitnessstudios und Physiotherapiepraxen ausgewichen und müsse nun hoffen, dass die Stadt bei der Zuteilung von Hallenzeiten kooperativ sei, so Nicole Wittmann. Dennoch sieht sie jetzt den Vorteil, dass man die Gruppe als Verein so führen könne, wie man es für richtig halte. Als Abteilung eines Vereins sei das nicht möglich.

Sie war in der Gründungsversammlung zur Vorsitzenden gewählt worden, weitere Vorstandsmitglieder sind Michael Cremerius und Patrick Wittmann. Für die Finanzen ist Beatrix Zurawski verantwortlich. Das Revisorenteam besteht aus Pina Marzario und Mark Moorer. Das Equipment verwaltet Sonja Frötsch, Melanie Pflügner und Tobias Biedermann teilen sich die Aufgabe des Jungendbeauftragten. Die Medienarbeit übernimmt Nadine Fürst.

"Herzo-Karate" will nach eigenen Angaben ein möglichst breites sportliches Spektrum abdecken: Mit Gesundheits- und Breitensport, aber auch Leistungssport Selbstverteidigung will sich der Verein etablieren.

Ab 22. November startet das Training für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die genauen Trainingszeiten und -orte, das Anmeldeformular und weitere Informationen können der Homepage www.karate-herzogenaurach.de entnommen werden. Für Einsteiger wurde eine Kooperation mit der Volkshochschule Herzogenaurach geschlossen: Ab März gibt es dort Anfängerkurse.

[Nordbayerische Nachrichten / 2016 12 20]