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24 JAN

Training TigerMinis entfällt


24 JAN

Kyu-Prüfungen TigerMinis KarateKids


25 JAN

Bezirksmeisterschaft Mittelfranken Kinder Schüler Jugend Junioren U21 Leistungsklasse Masterklasse


15 FEB

Bayerische Meisterschaft Jugend Junioren U21 Leistungsklasse Masterklasse 


07 MRZ

Deutsche Meisterschaft Leistungsklasse ParaKarate


25 APR  


16 MAI

Lehrgangsfahrt Erwachsene 


06 JUN

Deutsche Meisterschaft Jugend Junioren U21


18 JUL

Bayerische Meisterschaft Kinder Schüler


29 JUL - 10 AUG

DojoFahrt 'Herzos meets Japan'


26 SEP

Deutsche Meisterschaft Schüler


10 OKT


24 OKT

Deutsche Meisterschaft Master


06 - 16 NOV

Training Erwachsene entfällt

 

 

KARATE / SHOTOKAN


 

Schriftzeichen 'KarateDo' (Weg der leeren Hand)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karate - Ursprung und Philosophie


Karate ist eine Kampfkunst, deren Ursprünge bis etwa 500 Jahre nach Christus zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Laufe der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung. Erst Anfang diese Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk. Auch heute noch spiegelt sich im KarateDo die fernöstliche Philosophie wider. Übersetzt bedeutet 'KarateDo' so viel wie 'der Weg der leeren Hand'. Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karate-Kämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das 'Kara' (leer) ist aber auch ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können. Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration. Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle.

 

Karate - ein Sport für Körper und Geist


In Training und Wettkampf werden Fuß- und Fauststöße vor de Auftreffen abgestoppt. Voraussetzung dafür ist Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Partner und natürlich eine gute Körperbeherrschung, die im Kino (Grundschule) systematisch aufgebaut wird. Auf Grund seiner vielfältigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ideal als Ausgleich zu den Anforderungen des Alltags: Der Karateka trainiert Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Mit Entspannungstechniken, Atemübungen und Meditation steigert er seine Konzentrationsfähigkeit und schult die eigene Körperwahrnehmung.

 

Karate - eine moderne und wirksame Selbstverteidigung


Viele Karatekas üben ihren Sport aus, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Tatsächlich ist Karate eine wirksame und praktikable Verteidigungsart. Kraft und körperliche Statur spielen dabei nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Nur wer bei einem Angriff nicht in Panik gerät, kann sich sinnvoll verteidigen. Deshalb vermitteln spezielle Lehrgänge neben technischen Fertigkeiten auch die psychologischen Komponenten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung.

 

Karate - ein Sport für uns alle


Ob Ausgleichssport, allgemeine Fitness oder Selbstverteidigung, Karate eröffnet allen Altersgruppen und Interessenlagen ein breites sportliches Betätigungsfeld. Karate ist nicht nur spannend für Alt und Jung. Durch die Vielseitigkeit fördert Karate Gesundheit und Wohlbefinden. Auch deshalb haben sich bereits viele junge und ältere Menschen für diesen Sport entschieden. In den meisten Vereinen gibt es Anfängerkurse, die den Einstieg leicht machen: Stufe um Stufe wachsen Geschicklichkeit und Leistungsvermögen. Die farbigen Gürtel sind dabei Hilfe und Ansporn.

 

Karate - Wettkampf und Tradition


Im Karate werden grundsätzlich zwei Wettkampfdisziplinen unterschieden: Beim 'Kumite' (Freikampf) stehen sich zwei Karateka auf einer Kampffläche gegenüber und versuchen, wertbare Stoß-, Schlag- und Tritttechniken anzubringen. Die Kriterien sind so gehalten, dass Verletzungen der Kampfpartner ausgeschlossen sind. Die Disziplin 'Kata' ist eine Abfolge genau festgelegter Angriff- und Abwehrtechniken gegen mehrere imaginäre Gegner, die sich aus verschiedenen Richtungen nähern. Man unterscheidet rund 50 verschiedene Kata, deren Ästhetik im Einklang mit Kampfgeist, Dynamik und Rhythmik liegt. Manche Kata wurde über Jahrhunderte von Generation zu Generation weitergegeben und ist Zeuge der Tradition des Karate.

 

Shotokan


Shotokan ist eine Stilrichtung in der japanischen Kampfkunst des KarateDo. Das Symbol dieser Stilrichtung ist die 'tora no maki' ( Tigerrolle, Shotokan-Tiger).

 

Symbol 'Shotokan' (Haus des Pinienrauschens)


 

Charakteristik der Stilrichtung


Charakteristisch für das Shotokan Karate ist ein tiefer Stand, der dynamische und kraftvolle Bewegungen ermöglicht. Der tiefe Stand wird in erster Linie im Training der Grundschule Kihon und der Kata sowie in den Basisformen des Kumite (Kihon-Kumite) praktiziert. Hintergrund dessen ist, dass so die Muskulatur und die Bänder stets gedehnt werden, um im Kampf eine hohe Reichweite zu erzielen. Im Kumite-Shiai und im Jiyu-Kumite steht der Karateka locker und um einiges höher. Hauptmerkmal des sportlichen Shotokan-Stils ist der Kampf in einer möglichst weiten Distanz zum Gegner (Sport-Kumite), wobei auch im Shotokan die Rolle des Nahkampfes in keiner Weise vernachlässigt wird. In der Kampfkunst hingegen wird möglichst die Distanz genommen um mit dem ganzen Körper kämpfen zu können und Würfe wirksamer zu nutzen. Jede Shotokan-Technik kann entweder als eine Angriffstechnik oder als eine Verteidigungstechnik eingesetzt werden. Wendungen der Stände werden überwiegend vom hinteren Fuß initiiert. Ein paar wenige Schlag-, Stoß- und Blocktechniken im Shotokan unterscheiden sich von denen anderer Stilrichtungen nur unwesentlich anhand der Ausholbewegungen in der Grundform der Ausführung, wobei die Trefferflächen dieselben sind. Die Fußtritte unterscheiden sich von denen anderer Stilrichtungen nicht, wobei im sportlichen Shotokan häufiger Fußtritte zum Kopf ausgeführt werden, in der Kampfkunst jedoch nicht.

 

Entwicklung


Funakoshis Sohn Yoshitaka entwickelte 1938 bis 1945 als Hauptlehrer im Shotokan-Dojo tiefere und längere Stellungen und ab 1943 Gohon-Kumite, Sanbon-Kumite und Ippon-Kumite. Insgesamt ein dynamischerer und kämpferischerer Stil. Außerdem den Mawashi-Geri, Yoko-Kekomi, Yoko-Keage, Ura-Mawashi-Geri und Fumi-Komi. Taiji Kase entwickelte zeitgleich als Schüler Yoshitakas den Ushiro-Geri und den Kaiten-Geri.

 

Kata


Im Shotokan werden folgende Kata trainiert: Taikyoku shodan, Heian shodan, Heian nidan, Heian sandan, Heian yondan, Heian godan, Bassai dai, Bassai sho, Kanku dai, Kanku sho, Gojushiho dai, Gojushiho sho, Jion, Jiin, Jitte, Chinte, Tekki shodan, Tekki nidan, Tekki sandan, Empi, Hangetsu, Sochin, Nijushiho, Meikyo, Gangaku, Unsu, Wankan.

 


Quelle: Homepage Wikipedia